Archiv der Kategorie 'Mobi'

Demonstration am 10.12: „Jetzt erst recht! – Sozio-Kulturelle Freiräume erkämpfen!“

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Unter diesem Motto ruft die “DU it yourself”-Kampagne am kommenden Samstag, dem 10.12.11, zu einer Demonstration in Duisburg auf.
Auch wir als Antifaschist*innen aus Gelsenkirchen unterstützen das Projekt gerne. Im folgenden der Aufruf der Kampagne DU it yourself:

Für Samstag 18 Uhr haben wir eine Demonstration unter dem Motto „Jetzt erst recht! Sozio-kulturelle Freiräume erkämpfen!“ angemeldet. Mit der Demonstration wollen wir gegen die verhinderte Eröffnung der leerstehenden Hauptschule in Duisburg-Laar als Stadtteil- und Kulturzentrum protestieren und der Forderung nach einem unabhängigen und unkommerziellen sozio-kulturellen Zentrum erneut Nachdruck verleihen.

Wir freuen uns auf eine offene und bunte Demo: Ob Alt, ob Jung, jeder ist willkommen, der unsere Ziele teilt.

Flyervorlagen zum selbstkopieren folgen.

10. Dezember 2011 // 18 Uhr // Duisburg HBF Vorplatz

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen, es geht um eine gute und wichtige Sache!

Für mehr Freiräume im Ruhrgebiet und überall!

10.12: Naziaufmarsch in Kalk?! – Läuft nicht!

Alle Jahre wieder… Völkischen Freaks entgegentreten.
Nazi-Aufmarsch am 10.12.11 in Köln-Kalk verhindern!

Nazis, Verfassungsschutz, „Staatskrise“. Ausgerechnet jetzt, wo in medialen und politischen Debatten der BRD die schockierte Erkenntnis kursiert, dass Nazis in Deutschland (noch immer) morden. Ausgerechnet jetzt, wo Presse und Politik der BRD immer noch den Skandal um die staatlich organisierte Schützenhilfe des Verfassungsschutzes für den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) verarbeiten. Inmitten dieser heißgekochten Situation über staatliches Versagen bei der „Überwachung“ von Rechtsradikalen planen Nazis der „Freien Kräfte Köln“ (FKK) eine Demonstration, eine „Revanche“ gegen die öffentliche Stimmung und natürlich für „Volkstreue und Vaterlandsliebe“.

7 Jahre ist’s nun her. Zuletzt trauten sich die Nazis der Kölner Region um ihren Möchtegern-Hitler Axel Reitz 2004 nach Köln-Kalk. Damals liefen etwa 150 Nazis mit unfreiwillig umgedrehten Bomberjacken und abgetüteten Springerstiefel durch Kalk und forderten „Deutschland uns Deutschen“. Weit über Tausend AntifaschistInnen und AnwohnerInnen stellten sich den Nazis in den Weg und begleiteten diese bei ihrem Spießrutenlauf, der durch Wurfangriffe und Streckenblockaden einer Tortur für die „Vaterlandstreuen“ glich. Nun wollen sie also wieder wissen.

Diesmal demonstrieren sie nicht nur für ihren üblichen Wahn von „Volk“ und „Vaterland“, sondern allen voran „gegen Polizeirepression und Medienhetze“. In solch einer öffentlich-politischen Stimmung gegen die radikale Rechte nehmen es sich die Kölner Nazis heraus, Repression und „Gewaltakte“ gegen „friedliche Nationalisten“ zum Anlass für einen Auftritt in der “Multikultihochburg” und dem „Szene-“Viertel Köln-Kalk zu nehmen. Sie relativieren damit das Treiben der NSU und inszenieren sich als unschuldige Opfer der Medienlandschaft und der staatlichen Repressionsapparate, die kürzlich eine Saalveranstaltung des Freien Netzes auflöste und einen prominenten Nazi aus den USA, David Duke, kurzzeitig festnahm.

Dabei sollten die Kölner Nazis mit ihrer Unschuldslamm-Linie den Mund nicht zu voll nehmen. Sie waren es, die beim diesjährigen Großaufmarsch in Dresden (Februar 2011) unter unbehelligter Beobachtung der Polizei minutenlang ein linkes Hausprojekt angegriffen haben. Einige Monate später (Mai 2011) waren ebenfalls Kölner Nazikader dabei, als eine (dank der Berliner Polizei) quasi geheimgehaltene Nazi-Demo in Berlin-Kreuzberg auf MigrantInnen losging. Nicht zuletzt sei der Angriff von 20 bewaffneten Nazis auf das Protestcamp am Kölner Rufolfplatz genannt (Juli 2011). Während der Staat keinen Cent scheut, um den Mythos des „Linksextremismus“ zu pflegen und auf Grundlage der „Extremismustheorie“ neben der autonomen Antifa auch breite Anti-Nazi-Bündnisse zu kriminalisieren, gerieten die FKK nur schleppend ins Visier der staatlichen Behörden; zögerlich und erst durch öffentlichen Druck von AntifaschistInnen wurden im Oktober Hausdurchsuchungen bei einigen aktiven Kölner Nazis gebilligt.

Bei solch einer Akte allein im Jahr 2011 ist es nicht wirklich verwunderlich, dass Kölner Nazis – namentlich Axel Reitz – Verbindungen zum Kern-Trio des NSU pflegte. Recherchen des Westdeutschen Rundfunks zufolge begrüßte Reitz im Jahr 2009 die Zwickauer Zelle persönlich bei einem Nazitreffen in Erftstadt. Zudem pflegte er engen Kontakt zum kürzlich verhafteten NSU-Mitglied Ralf Wohlleben sowie zum mutmaßlichen NSU-Unterstützer Bruno Gerlach. Diese Kontakte waren für den Bombenanschlag des NSU in Köln-Mülheim im Jahre 2004 mit Sicherheit relevant.

Sich dann über Repression gegenüber „friedliche Nationalisten“ aufzuregen, ist irgendetwas zwischen lachhaft und eine ungeheure Dreistigkeit – Grund genug jedenfalls, um den Auftritt des Haufen Drecks entschieden entgegenzutreten. Im bekannten „verflixten 7. Jahr“ nach der letzten Blamage wollen die Nazis ihre Schmach von Kalk wiedergutmachen. – Lasst uns diesen Versuch zum Desaster machen!

Naziaufmarsch in Kalk?! – Läuft nicht!

Heraus zur antifaschistischen Aktion!

10. Dezember 2011, 10 Uhr, Kalk-Post (U-Linie 1,9; S-Bhf: Köln Trimbornstraße)

Achtet auf aktuelle Ankündigen:

www.no-racism.de | Twitter | Facebook

Linksradikale Gedenkdemo am 09. November in Wuppertal

In Wuppertal findet am 09. November eine linksradikale Gedenkdemo statt.

Neuer Clip im Metabereich

In unregelmäßigen Abständen aktualisieren wir den Clip in unseren Metabereich, diesmal gibt es das Video „EINHEITSFEIER 2011 | EIERKUCHEN AKTION!“ von der ASJ Bonn.

Viel Spass beim zuschauen.

Die vergangenen Clips sammeln wir auf dieser Seite:

Clip Archiv

Antifa Action Weekend – Programm online

An diesem Wochenende ist ziemlich viel Los in NRW, deswegen haben wir euch eine kleine Programmempfehlung zusammengestellt.

Am Freitag geht es los in Unna. Dort will um 19 Uhr ein Naziaufmarsch starten. Wir rufen euch auf nach Unna zu fahren und lautstark zu protestieren!

Weiter geht es am Samstag mit dem Naziaufmarsch in Hamm, weitere Infos findet ihr hier:

Direkt danach geht es am Samstag Abend auf die Tanz oder Garnicht 2.0 im AZ Mülheim, hier das Lineup:

Bada Bumm (Subversiv-GE DJ-team)
Robin Gigla
The Electric Taste
Nachthimmel

Eintritt: 3€

Weiter Infos zur Tanz oder Garnicht 2.0 hier

Am Sonntag und am Montag geht es nach Bonn gegen Einheitsfeier und NRW Tag auf die Strasse, hier die Anreiseempfehlung für das Ruhrgebiet:

2.10.: 17.30 Uhr, Duisburg Hauptbahnhof (Hinterausgang)
(Abfahrt 17.42 Uhr, Gleis 2)

3.10.: 9.30 Uhr, Duisburg Hauptbahnhof (Hinterausgang)
(Abfahrt 9.42 Uhr, Gleis 2)

Wie ihr seht ist eine Menge los!
Informiert euch und fahrt los, gegen Naziaufmärsche und Nationalismus!